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Wenn die Zinsbindung Ihres Immobilienkredits ausläuft, steht die Anschlussfinanzierung an — und mit ihr eine Entscheidung über Zehntausende Euro. Wer sich früh kümmert, hat die besten Karten.
Wann Sie sich kümmern sollten
Spätestens 12 Monate vor Ablauf der Zinsbindung sollten Sie die Konditionen prüfen; mit einem Forward-Darlehen lassen sich Zinsen sogar bis zu fünf Jahre im Voraus sichern. Ihre Bank meldet sich oft erst spät — mit einem Angebot, das selten das beste ist.
Prolongation, Umschuldung oder Forward-Darlehen
- Prolongation: Verlängerung bei der eigenen Bank — bequem, aber selten der beste Zins.
- Umschuldung: Wechsel zu einer günstigeren Bank; ab etwa 0,2 Prozentpunkten Unterschied lohnt sich das Rechnen trotz Wechselkosten.
- Forward-Darlehen: heutigen Zins für später sichern — sinnvoll, wenn Sie steigende Zinsen erwarten.
Kleine Zinsunterschiede, große Wirkung
Bei 200.000 Euro Restschuld machen 0,5 Prozentpunkte über zehn Jahre rund 10.000 Euro aus. Vergleichen lohnt sich also fast immer — und die Restschuld nach der ersten Zinsbindung ist meist hoch genug, dass es um echte Beträge geht.
Sondertilgung und Laufzeit prüfen
Nutzen Sie die Anschlussfinanzierung, um die Weichen neu zu stellen: höhere Tilgung, wenn das Einkommen es zulässt; Sondertilgungsrechte für Flexibilität; eine Laufzeit, die zur Lebensplanung passt. Und wer über einen Verkauf statt einer Weiterfinanzierung nachdenkt: Eine ehrliche Markteinschätzung der Immobilie liefert die Entscheidungsgrundlage — dabei helfen wir gern. Für die Finanzierung selbst empfehlen wir eine unabhängige Finanzberatung.